Mit dem neuen Senator Chronograph und dem Senator Chronograph Navigator führt Glashütte Original eine große Tradition in die Gegenwart. Anspruchsvolle Manufakturmechanik, charakterstarkes Design und die unverwechselbare Handschrift Glashütter Uhrmacherkunst verbinden sich zu zwei außergewöhnlichen Zeitmessern. Seit mehr als 80 Jahren entstehen in Glashütte Chronographen, die technische Kompetenz und anspruchsvolle Gestaltung auf besondere Weise miteinander verbinden. Heute greift Glashütte Original diesen Pioniergeist erneut auf – in zwei Interpretationen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch dieselbe Leidenschaft für mechanische Präzision teilen.
Der Senator Chronograph Navigator zitiert die funktionale Ästhetik historischer Fliegerchronographen. Sein mattschwarzes Zifferblatt, markante arabische Leuchtziffern und großzügig mit Super-LumiNova® beschichtete Zeiger sorgen für eine außergewöhnlich klare Ablesbarkeit. Die griffige Fliegerkrone mit dem charakteristischen Doppel-G-Logo und die klassischen Pilzdrücker unterstreichen den instrumentellen Charakter des Zeitmessers. Auf dem Höhenring ermöglicht eine Tachymeterskala die Erfassung von Geschwindigkeiten – eine Reminiszenz an die ursprüngliche Funktionalität historischer Navigationsuhren.
Demgegenüber präsentiert sich der Senator Chronograph ausgesprochen klassisch und elegant. Sein 41 Millimeter großes Edelstahlgehäuse überzeugt mit einem schlanken Profil und verleiht dem mechanischen Chronographen die diskrete Präsenz einer anspruchsvollen Dresswatch. Inspiriert von den historischen Beobachtungsuhren aus Glashütte, verbindet sein silberweißes, fein gekörntes Zifferblatt klassische Zurückhaltung mit außergewöhnlicher Detailkunst. Massivgoldene, blau beschichtete römische Ziffernappliken und gebläute Zeiger setzen subtile Akzente. Der symmetrisch angeordnete 30-Minuten-Zähler und die kleine Sekunde verleihen dem Zifferblatt eine ausgewogene Klarheit, während das charakteristische Panoramadatum bei 6 Uhr von einem feinen Weißgoldrahmen eingefasst wird.
Im Inneren beider Modelle arbeitet das Automatikkaliber 37-24, ein integriertes Chronographenwerk mit Säulenradsteuerung. Mit einem Durchmesser von 34,2 Millimetern und einer Höhe von nur 8 Millimetern vereint es zentrale Stoppsekunde, 30-Minuten-Zähler, kleine Sekunde und Panoramadatum in einer anspruchsvoll konstruierten mechanischen Einheit. Mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und einer Gangreserve von bis zu 70 Stunden ist das Manufakturkaliber 37-24 auf zuverlässige Präzision im Alltag ausgelegt. Die Silizium-Spiralfeder bietet dabei eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern und Temperaturschwankungen. Durch den Saphirglasboden eröffnet sich ein faszinierender Blick auf die aufwendig vollendete Mechanik. Typische Merkmale der Glashütter Uhrmacherkunst prägen das Erscheinungsbild des Uhrwerks: anglierte Kanten, polierte Stahlteile, gebläute Schrauben und die charakteristische Dreiviertelplatine mit Glashütter Streifenschliff. Ein neu gestalteter, stark skelettierter Rotor mit 21-Karat-Gold-Schwungmasse und dem ikonischen Doppel-G-Logo setzt dabei einen besonderen Akzent. Es ist diese Verbindung aus technischer Substanz und handwerklicher Vollendung, die den Senator Chronograph weit über seine Funktion als präzises Instrument hinaushebt. Auch bei der Ausstattung bieten beide Chronographen Raum für Individualität. Je nach Ausführung stehen ein schwarzes Louisiana-Alligatorlederband, ein sandfarbenes Synthetikband oder ein Edelstahlband zur Verfügung. Dank praktischer Schnellwechselstege lassen sich die Bänder ohne Werkzeug wechseln. Erstmals stattet Glashütte Original die Modelle zudem mit einem Schnellwechselsystem für die Doppelfaltschließe aus. So kann auch die Schließe unkompliziert zwischen verschiedenen Bändern getauscht werden. Eine kleine technische Innovation, die den Anspruch der beiden neuen Chronographen unterstreicht: Tradition wird hier nicht bewahrt, indem man stehen bleibt, sondern indem man sie konsequent weiterdenkt.