Kleine Sekunde

Die kleine Sekunde ist eine vergleichsweise unauffällige Komplikation bei Luxusuhren, die wir uns hier jedoch genauer ansehen möchten. 
Richtig überzeugen tut sie meist erst auf den zweiten Blick, doch dann weist sie sich als sehr praktisches und schönes Detail aus.
Das Gegenstück der kleinen Sekunde ist nicht, wie man annehmen könnte, die große Sekunde. Dies wird als Zentralsekunde bezeichnet. 



Früher war die kleine Sekunde aus Konstruktionsgründen meist bei Handaufzug Taschenuhren zu finden. Die Räder innerhalb des Uhrwerkes waren so angeordnet, dass sich das Sekundenrad nicht zentral befand. 
Am häufigsten findet man auch heute noch die kleine Sekunde auf Höhe der 6 Uhr Position. Das liegt vor allem daran, dass das Zifferblatt so ausgewogen wirkt. Dies kann man sehr gut an diesen beiden Nomos Glashütte Autobahn sehen.
Die 12 Uhr Stellung ist meist für den Markennamen oder das Logo reserviert und die 3 Uhr Stellung ist klassischerweise die Datumsanzeige und die 9 Uhr Stellung für andere Komplikationen wie die Stopperfunktion. Diese TAG Heuer Autavia zeigt wie sportlich elegant diese Funktionen auf dem Zifferblatt wirken. 



Diese Platzierung ist jedoch nicht fix und wir je nach Manufaktur auch anders positioniert. 



Ist die kleine Sekunde meist ein ästhetisches Detail, hat sie beim Chronographen meist eine praktische Begründung. Hier wird die Zentralsekunde meist als Stoppfunktion genutzt. Dies kann man sehr gut an diesem Breitling Navitimer Chronograph sehen. 



Bei Oris Fliegeruhren hat die Ablesbarkeit des Zifferblatts absoluten Vorrang, neben der notwendigen zweiten Zeitzone kann einem eine dezentral platzierte Sekunde genau das bieten. Dies kann man sehr schön an der Oris Big Crown ProPilot sehen. 



 
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